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Die enge Verbindung zwischen negativen Emotionen und Darmgesundheit: Einblicke von Therapeutin Gina Simmons Schneider

Haben Sie schon bemerkt, dass Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Blähungen oder Muskelschmerzen oft an stressigen Tagen auftreten? Leichte Kopfschmerzen am Morgen können einen Tag voller Reizbarkeit und innerer Unruhe ankündigen. Ihr Körper reagiert wie ein verstimmtes Instrument auf emotionale Belastungen.

Aktuelle Forschung zeigt einen klaren Zusammenhang zwischen Angst, Stress, Gehirnchemie und dem Magen-Darm-Trakt. Mit gesunden Gewohnheiten, die den Darm ins Gleichgewicht bringen, können Sie Ihre Stimmung heben und geistige Erschöpfung mindern.

Die Verbindung zwischen Darm und psychischer Gesundheit

Unser Körper besteht größtenteils aus Einzellern – Bakterien im Darm übertreffen unsere eigenen Zellen im Verhältnis 10:1. Das Mikrobiom wird bereits in der Plazenta und im Fruchtwasser übertragen. Stark gestresste Mütter während der Schwangerschaft können zu weniger Bifidobacterium bei ihren Kindern führen, was Entzündungsneigungen begünstigt.


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Studien an Erwachsenen belegen: Eine vielfältige Darmflora stärkt das Immunsystem. Weniger Vielfalt erhöht das Risiko entzündungsfördernder Bakterien und Erkrankungen wie Reizdarm. "Der Weg zur Gesundheit führt über einen gesunden Darm", sagte Sherry A. Rogers treffend. Dieser Weg beginnt schon bei der Geburt.

Vaginal geborene und gestillte Babys haben eine vielfältigere Darmflora. Fehlende natürliche Vorteile lassen sich ausgleichen – durch die Zeit und eine nährstoffreiche Ernährung bis zum dritten Lebensjahr.

Ermutigend: Das Mikrobiom passt sich lebenslang an Umwelt und Ernährung an. Schon 24 Stunden nach Ernährungswechseln ändert sich die Bakterienzusammensetzung. Eine vielfältige Flora bringt Vorteile wie:

  • Gestärktes Immunsystem
  • Bessere Darmfunktion und Balance
  • Verbesserte Nährstoffaufnahme
  • Gesunder Stoffwechsel
  • Geringeres Risiko für Magen-Darm-Erkrankungen
  • Reduziertes Risiko für spätere Krankheiten

Reduzieren Sie Stress mit einer ausgewogenen Ernährung voller Obst und Gemüse. Sie unterstützt nicht nur den Körper, sondern auch die Psyche.

Wie Darmbakterien die psychische Gesundheit fördern – und umgekehrt

Darmbakterien produzieren rund 95 % unseres Serotonins, eines Schlüssenneurotransmitters gegen Depressionen und Angst. Serotonin reguliert Stimmung, Appetit, Schlaf und mehr. Mangel führt zu Reizbarkeit, Angst und Wut.

Studien an Mäusen zeigten: Probiotika minderten Angstverhalten und Stresshormone. Bei Menschen sank nach 30 Tagen Probiotika-Therapie Angst und Depression signifikant.

Eine gesunde Darmflora verbessert Körper und Geist. Die Verdauung startet im Mund: Kauen löst Enzyme aus, Muskeln und Schleimhäute bauen Nahrung ab.

Stress durch Hast und Multitasking stört dies – Spasmen, Verdauungsprobleme und ungesunde Bakterien wachsen. Chronischer Stress fördert Entzündungen.

Gewinnen Sie mit täglichen Stressbewältigungspraktiken Kontrolle, wie in meinem Buch beschrieben. Innerer Frieden beruhigt den Körper.

Stellen Sie sich die Gehirn-Darm-Beziehung als Gespräch oder musikalisches Duett vor.

Ein New Yorker-Cartoon warnt: Nicht der Asteroid, sondern der Stress darum tilgte die Dinosaurier.

Wir können Stressreaktionen steuern. Der Körper erholt sich natürlich, wenn wir Beruhigungsmechanismen aktivieren und Resilienz stärken.

Wie im Duett: Mal führt das Gehirn (Top-Down: Gedanken senken Cortisol), mal der Darm (Bottom-Up: Bakterien beeinflussen Stimmung). Kombinieren Sie beides für optimale Gesundheit.

Auszug aus Frazzlebrain: Befreien Sie sich von Angst, Wut und Stress mithilfe fortschrittlicher Entdeckungen in der Neuropsychologie © 2022 von Gina Simmons Schneider. Herausgegeben von Central Recovery Press. Alle Rechte vorbehalten.