Magnesium ist essenziell für zahlreiche physiologische Prozesse im Körper. Dieses Mineral unterstützt gesunde Blutzucker- und Blutdruckwerte, fördert Entspannung und Schlafqualität, reguliert den Elektrolythaushalt, die Muskel- und Nervenfunktion, den Transport sowie die Wirkung anderer Nährstoffe und stärkt das Immunsystem.* Es ist von zentraler Bedeutung für die Gesundheit unserer Körperstrukturen – von den Knochen bis zu den Mitochondrien in den Zellen.*
Magnesium zählt zu den Makromineralien, von denen der Körper größere Mengen benötigt, um reibungslos zu funktionieren. Leider nehmen viele Menschen zu wenig auf – besonders im Alter.
Warum der Magnesiumspiegel mit zunehmendem Alter oft abnimmt
Ausreichend Magnesium allein über die Ernährung zu decken, ist in jedem Alter herausfordernd. Bodenerosion in der Landwirtschaft und Lebensmittelverarbeitung haben den Gehalt in Nahrungsmitteln stark reduziert, wie eine Übersichtsarbeit in der Zeitschrift Nutrients zeigt. Über 40 % der US-Bevölkerung erreichen nicht die empfohlene Tagesdosis.
Beim Altern spielt der Appetitverlust eine Schlüsselrolle: „Mit zunehmendem Alter nimmt der Appetit ab, was zu einer geringeren Nahrungsaufnahme und damit weniger Magnesium führt“, erklärt Christina Fitzgerald, M.S., R.D., registrierte Ernährungsberaterin und Sporternährungsexpertin.
Zudem verändern altersbedingte Prozesse den Magnesiumhaushalt negativ. Laut Alex D'Elia, R.D., funktionell registrierter Ernährungsberater, sind Veränderungen im Wasserlassen, der Darmabsorption und der Knochengesundheit „die drei häufigsten Gründe für Magnesiummangel bei Älteren“.
So halten Sie Ihren Magnesiumspiegel ein Leben lang optimal
1. Ergänzen Sie gezielt
Selbst bei optimaler Ernährung reicht das oft nicht aus – hier helfen hochwertige Supplements. Alex D'Elia empfiehlt Magnesiumglycinat (auch Bisglycinat), das zudem den Schlaf fördert.* Das mbg-Team hat 16 qualitativ hochwertige Formen geprüft.*
Halten Sie sich an die Dosierungsempfehlungen und sprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob es für Sie geeignet ist.
2. Lassen Sie Ihren Status prüfen
Zwischen 12 und 20 % der Menschen weisen erniedrigte Blutwerte (Hypomagnesiämie) auf. Doch selbst normale Serumwerte (> 0,75 mmol/l) täuschen: Ashley Jordan Ferira, Ph.D., RDN, Vizepräsidentin für wissenschaftliche Angelegenheiten bei mbg, betont: „Serumtests regulieren die Nieren streng und erfassen nicht das zelluläre Magnesium, das 99 % ausmacht.“
„Ein RBC-Magnesium-Test (rotes Blutkörperchen) ist genauer“, rät Ferira. Arbeiten Sie mit einem ernährungskundigen Arzt zusammen.
3. Optimieren Sie Ihre Ernährung
Steigern Sie die Aufnahme durch magnesiumreiche Lebensmittel: „Täglich Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen, Vollkorn, Blattgemüse plus angereicherte Produkte wie Getreide, Milch und Joghurt einbauen – ideal für Mahlzeiten und Smoothies“, empfiehlt Fitzgerald.
Zusammenfassung
Der Magnesiumspiegel sinkt altersbedingt durch Appetitverlust, Absorption und Knochengesundheit. Magnesiumreiche Ernährung ist grundlegend, doch Supplements überbrücken Lücken für vitalen Schutz.*
Wenn Sie schwanger sind, stillen oder Medikamente einnehmen, konsultieren Sie Ihren Arzt vor der Supplement-Einnahme. Ein Gesundheitsprofi hilft bei der passenden Auswahl.