Die meisten Menschen greifen zu CBD-Kapseln aus Hanf oder CBD-Getränken, um schnell Entspannung zu spüren. Deanna Ferira, D., RDN, eine erfahrene Ernährungswissenschaftlerin, sieht jedoch einen noch wichtigeren Grund, Hanfprodukte in den Alltag zu integrieren. In einer Folge des mindbodygreen-Podcasts erklärt sie, dass unser Körper ein eigenes System hat, das von Hanfphytocannabinoiden profitiert – und das wir viel zu lange vernachlässigt haben.
Die zentrale Rolle des Endocannabinoid-Systems (ECS) und wie Hanf es unterstützt
Ein kurzer Rückblick zur Hanfgeschichte: Diese robuste Pflanze wird seit Jahrtausenden für Fasern und Kleidung angebaut. In den 1970er Jahren wurde sie jedoch zusammen mit Marihuana als Schedule-I-Droge im Controlled Substances Act eingestuft – ein klassischer Fall von "Kind mit dem Bade ausschütten", wie Ferira betont. Hanf enthält nämlich nur Spuren von THC (weniger als 0,3 %), der psychoaktiven Substanz in Marihuana. Stattdessen bietet er reichlich nicht-psychoaktive Phytocannabinoide, die das Körpergleichgewicht fördern können.* Diese Verbindungen interagieren direkt mit unserem Endocannabinoid-System (ECS).
Viele haben noch nie vom ECS gehört – verständlich, da es in den USA lange unterforscht blieb, teilweise wegen des früheren Verbots seiner "Nährstoffe". Internationale Pioniere wie Raphael Mechoulam haben in den letzten 40 Jahren dennoch Fortschritte gemacht. Seit dem Farm Bill 2018, der Hanf legalisierte, bestätigt neue Forschung die Rolle des ECS bei der Regulation physiologischer Prozesse.
Ferira beschreibt das ECS als "ausgeklügeltes Thermostat" für das homöostatische Gleichgewicht, das den Körper bei Stress stabilisiert. Es unterstützt Beruhigung, Schlaf und eine gesunde Entzündungsreaktion – und das ist nur der Anfang. "Es beeinflusst jede menschliche Erfahrung, von Fruchtbarkeit über Schmerz, Stimmung, psychische Gesundheit, Lernen und Schlaf bis hin zur Gehirnalterung", erklärt Jessica Knox, M.D., MPH, Mitbegründerin der American Cannabinoid Clinics, gegenüber mindbodygreen.
In den 50 Jahren, in denen Hanf in den USA tabu war, fehlte dem ECS ein Schlüsselinput, bemerkt Ferira. "Dieses System wartet darauf, von Phytocannabinoiden genährt zu werden", sagt sie und vergleicht es mit verbotenen Phytonährstoffen wie Carotinoiden, die für die Augengesundheit essenziell sind. Angesichts der Rolle von Phytocannabinoiden bei der Stressbewältigung könnte ihr Fehlen zu heutigen Angstepidemien beigetragen haben.*
Forschung zeigt: Phytocannabinoide aus Hanf (inklusive CBD) fördern Ruhe und reduzieren Stress.* Darüber hinaus nähren sie ein System, das Körper und Geist im Gleichgewicht hält, wie Ferira als Ernährungsexpertin betont.*
Zusammenfassung
Neben akuter Stresslinderung unterstützt tägliche Einnahme hochwertiger Hanfprodukte (z. B. biologisches Vollspektrum-Hanföl) das lange vernachlässigte ECS.* Deshalb ist Hanf ein Star in mindbodygreens Ergänzung Calm+. Dieses Produkt mit USDA- und EU-zertifiziertem Bio-Vollspektrum-Hanföl stammt von einem mehrgenerationellen Familienbetrieb. Es wird gentechnikfrei per CO2-Extraktion hergestellt, DNA-getestet und auf Reinheit geprüft – für sichere, wirksame ECS-Unterstützung.*
Wenn Sie schwanger sind, stillen oder Medikamente einnehmen, konsultieren Sie vorab Ihren Arzt. Ein Gesundheitsfachmann hilft, die passenden Ergänzungen zu wählen.