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Virtuelles Badehaus in Pandemie und Revolution: Als Heilerin baue ich Gemeinschaft für Heilung und Intimität auf

Inmitten der COVID-19-Pandemie, die uns in unsere Häuser zwang, und der aufbrandenden Proteste für Black Lives Matter habe ich mich gefragt: Wie heile ich die Welt?

Meine Antwort kam im Frühling 2020. Als Heilerin, die selbst Wunden heilt, nutzte ich die Sehnsucht nach Berührung und Intimität, um Gemeinschaft als spirituelle Erdung in Krisenzeiten zu erkunden. Seit April jeden Mittwochabend um 21 Uhr OST leite ich ein virtuelles Badehaus via Zoom – einen intimen Raum, in dem ich Liebe, Hygiene und Verbindung mit wunderbaren Menschen aus ganz Nordamerika teile.

Wasser ist ein wesentliches Element, das jede lebendige Energie und Schwingung, die es berührt, erschafft, nährt, wiederherstellt und transformiert.

Der Raum wird von Schwarzen, Indigenen, People of Color und queeren Folks moderiert. Teilnehmer:innen loggen sich per Zoom ein, wo sanfte Musik läuft, und erden sich in ihren Badewannen. Nackt oder so entblößt, wie es sich richtig anfühlt, kommen wir zusammen.

Nach Landanerkennungen teilen wir, was wir ins Bad mitbringen: Freuden, Frustrationen, Ängste, Hoffnungen. Wir meditieren, reflektieren Lesungen oder tauchen tief in unsere Gefühle ein, während das Wasser uns nährt. Wir lassen los, was gehen soll, und lassen behalten, was bleiben darf.

Wasser heilt uns – es hält unser Herz, beruhigt den Geist und schafft Rituale jenseits digitaler Grenzen.

Seit 2012 bin ich Naturistin. Nach einer missbräuchlichen Beziehung, einer psychischen Krise und einer Myomektomie suchte ich Wege, mein Herz zu heilen und meinen Körper zu lieben. Naturismus – Nacktheit in der Natur – wurde zu Hingabe, Befreiung und Selbsterkenntnis. Er lehrte mich Instinkt, Balance in Extremen und dass mein Körper ein heiliger Spielplatz für die Seele ist.

„Wo lebt die Überlegenheit des weißen Körpers in meinem Geist, Körper und Seele?“ – Resmaa Menakem, Therapeutin und Autorin von My Grandmother's Hands: Racialized Trauma and the Pathway to Mending Our Hearts and Bodies, stellt diese essenzielle Frage. Ihr Buch öffnet Portale zur Heilung von Rassismus in uns.

Als schwarze, lesbische, weibliche Frau aus dem Mittleren Westen spüre ich, wie bedroht Körper wie meiner frei sein müssen. Weiße Körperüberlegenheit sitzt in Zellgedächtnis und Ahnentrauma.

Wie Nina Simone sagte: „Freiheit ist für mich: keine Angst. Wirklich keine Angst!“ Unser Badehaus schafft Sicherheit – essenziell fürs Überleben. Gemeinsam fühlen wir Heiligkeit im Körper, der seine eigene Medizin birgt.

Baden fördert Wohlbefinden: Es steigert Durchblutung, Atmung, Herzgesundheit und Endorphine. Studien zeigen, dass 30-minütige heiße Bäder Depressionssymptome lindern. Es befreit, ob heiß oder kalt.

Doch Baden ist Privileg. Ureinwohner kämpfen als Wasserschützer für Zugang. Öffentliche Badehäuser waren historisch für Arbeiter:innen zugänglich. Unter „Separate but Equal“ arbeiteten Schwarze dort, badeten getrennt. Schwarzes Unternehmertum blühte in Hot Springs bis 1964.

Meine Wurzeln: Bäder mit Cousine, Großmutters Rituale, Mütters Lehren gegen Menstruationsschmerzen. Schwarze Frauen lehrten mich Freude und Pflege.

Als Erwachsene entdeckte ich Gay Bathhouses via Freunde – ähnlich asiatischen/europäischen Spas, mit Saunen, Pools, Übernachtung. US-Traditionen aus Einwandererkulturen.

Gemeinschaften versammeln sich seit je am Wasser zu Gebet, Protest und Frieden.

COVID schließt physische Räume. Unser virtuelles Badehaus passt sich an – lebensspendend in langsamen Zeiten.

Viele Teilnehmer:innen aus der Reproduktivgerechtigkeitsbewegung. Hier üben wir die befreite Welt, heilen Trauma. Adrienne Maree Brown fragt in Pleasure Activism: „Wie bewegen wir uns aus Sehnsucht und Liebe, nicht Reaktion?“ Wir leben Selbstliebe im Zeugnis anderer.

Wählt euer Abenteuer: Tee, Moonshine, Paare, nüchtern, CBD. Sicherheit first – für queere, trans PoC essenziell.

Am Wasser reinigen wir Körper und Energie, nähren Hoffnung. Taja Lindley fragt: „Was passiert mit dem Geist eines Volkes, das sich weigert zu sterben?“ Er stärkt sich durch Gemeinschaft und heilige Gewässer.