Nichts lässt Sie schlechter gelaunt aufwachen als ein Albtraum. Dank einer neuen Studie deutscher Forscher wissen wir nun genau, warum das so ist.
Die Untersuchung ergab, dass Albträume die Cortisol-Erwachungsreaktion (CAR) deutlich steigern können. Erfahren Sie, was diese Erkenntnis für den Zusammenhang zwischen Schlaf und Stress bedeutet – und wie Sie stressige Morgen nach Albträumen umkehren können.
So untersuchten Forscher den Einfluss von Albträumen auf den Cortisolspiegel
Für die Studie rekrutierten die Wissenschaftler 30 Probanden, die häufig Albträume berichten. Sie analysierten, wie sich diese auf die CAR auswirken – den natürlichen Cortisol-Anstieg innerhalb der ersten Stunde nach dem Aufwachen, der zum zirkadianen Rhythmus gehört. Unter Stress setzen wir noch mehr Cortisol frei, was zu Stimmungsschwankungen, Gewichtszunahme, Verdauungsproblemen und mehr führen kann.
Über zwei Wochen lieferten die Teilnehmer Speichelproben und Schlafprotokolle inklusive Albtraum-Berichten. Die Forscher verglichen CAR-Werte nach Albträumen mit denen nach neutralen Träumen.
Die zentralen Ergebnisse der Studie
Albträume trieben nicht nur die CAR in die Höhe, sondern verschlechterten auch Stimmung und allgemeines Wohlbefinden im Vergleich zu neutralen Nächten. Probanden berichteten von Grübeleien, gesundheitlichen Beschwerden und schlechterer Schlafqualität. Diese Effekte halten sich tagsüber.
Die Autoren schlussfolgern: Schlafstörungen wie Albträume führen zu variablen CAR-Werten und erklären morgendliche Angstzustände. „Dies hat wichtige methodologische Implikationen für CAR-Studien“, betonen sie, „besonders bei Patienten mit chronischen Schlafstörungen.“
Albträume und Schlafstörungen vorbeugen: Bewährte Strategien
Bei wiederkehrenden Albträumen und stressigen Morgen helfen folgende Maßnahmen für erholsameren Schlaf.
Magnesium-Präparate wie mindbodygreens Sleep Support+ mit Magnesiumglycinat können Stress mindern und Entspannung vor dem Schlafengehen fördern.* „Beruhigende Adaptogene und Magnesium sind ideal zum Einschlafen“, empfiehlt Integrative Immunologin Heather Moday, M.D. „Ich schätze besonders mindbodygreens sleep support+.“*
Überprüfen Sie die Raumtemperatur: „Schlaf in warmen Räumen (ab 22 °C) begünstigt besorgniserregende Träume und unruhigen Schlaf“, warnt Rebecca Robbins, Ph.D., Autorin von Sleep for Success!
Fühlen Sie sich morgens noch ängstlich? Sparen Sie den Kaffee und wählen Sie stattdessen ein energiegeladenes Workout, Yoga oder eine Morgenmeditation, um runterzukommen.
Albträume sind unvermeidbar, doch Sie müssen nicht den ganzen Tag darunter leiden. Mit guter Schlafvorbereitung und fester Morgenroutine meistern Sie jeden Tag.
Wenn Sie schwanger sind, stillen oder Medikamente einnehmen, konsultieren Sie Ihren Arzt, bevor Sie mit einer Nahrungsergänzungsroutine beginnen. Es ist immer optimal, einen Gesundheitsdienstleister zu konsultieren, wenn Sie überlegen, welche Nahrungsergänzungsmittel für Sie geeignet sind.