Die Keto-Diät hat in den letzten Jahren enorme Popularität erlangt. Ihre Befürworter schwören auf gesteigerte Energie, ausgeglichenen Blutzucker und effektive Gewichtsabnahme – nur um einige Vorteile zu nennen. Dennoch kann sie unerwünschte Nebenwirkungen wie Keto-Atem mit sich bringen.
Wir haben die Osteopathin Dr. Anna Cabeca, D.O., und den Funktionsmediziner Will Cole, D.C., IFMCP, befragt. Sie erklären, was Keto-Atem auslöst und wie man ihn bekämpfen kann.
Was ist Keto-Atem?
Auf der Keto-Diät bemerken viele einen intensiven, fruchtig-alkoholischen Atemgeruch – oft gepaart mit metallischem Geschmack im Mund. Das ist Keto-Atem.
"Keto-Atem unterscheidet sich von normalem Mundgeruch", betont Dr. Cabeca. "Er entsteht erst in voller Ketose."
In diesem Zustand produzieren Ketone wie Beta-Hydroxybutyrat und Acetoacetat den charakteristischen faulig-fruchtigen Geruch, ergänzt Cole.
Wie lange dauert Keto-Atem an?
Zum Glück ist Keto-Atem vorübergehend: Er hält meist nur wenige Wochen, bis der Körper Fett als primäre Energiequelle effizient nutzt. "Es ist ein positives Zeichen Ihres Fortschritts", sagt Cabeca.
Sobald die Anpassung abgeschlossen ist, verschwindet er laut Cole von allein.
So lindern Sie Keto-Atem
"Die beste Lösung ist Geduld", rät Cabeca. Hilfreiche Maßnahmen: Zuckerfreie Minzbonbons oder Kaugummi, regelmäßiges Zähneputzen, Zahnseide und Mundspülung.
Mehr Wasser trinken spült Ketone aus – über die Nieren statt den Atem, erklärt Cole. Keto-Atem ist endlich.
Fazit
Keto-Atem ist normal und vergeht mit der Zeit. Wie bei jeder Diät: Konsultieren Sie vorab Ihren Arzt oder Ernährungsexperten.
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