Hautkrebs ist mit über 100.000 Melanom-Fällen pro Jahr eine der häufigsten Krebsarten in den USA. Melanome machen nur etwa 1 % der Hautkrebsfälle aus, verursachen jedoch die meisten Todesfälle und sind bei Ausbreitung schwer therapierbar.
Forscher der New York University und der Harvard University zeigen in einer Analyse der Melanom-Raten seit den 1980er Jahren: Die Todesfälle gehen in den letzten Jahren stark zurück. Tatsächlich verzeichnen die Daten den größten jährlichen Rückgang aller Zeiten. Hier der entscheidende Grund.
Neueste Behandlungen als Gamechanger
Metastasierendes Melanom breitet sich aggressiv im Körper aus. Von 1986 bis 2013 stiegen die Todesfälle bei US-Amerikanern um 7,5 %, wie diese Studie belegt. Doch 2013 bis 2016 fielen sie um 18 %.
Den Experten zufolge tragen zehn neue, hoch effektive Therapien maßgeblich dazu bei. Co-Senior-Autor Prof. David Polsky, M.D., Ph.D., erklärt: „Diese Therapien bilden nun das Rückgrat unserer Melanom-Behandlung.“ Es handelt sich um die erste umfassende Auswirkungsanalyse.
Dieser Rückgang ist besonders markant im Vergleich zu anderen Krebsarten. Zudem sind die Therapien milder als Chemotherapie und belasten Patienten weniger.
Prävention bleibt der Schlüssel
Genetik, Alter und Geschlecht erhöhen das Melanom-Risiko; weiße Menschen sind am häufigsten betroffen, die Wahrscheinlichkeit steigt mit dem Alter. UV-Strahlung von Sonne oder Solarien ist ein signifikanter Faktor.
Prävention und Früherkennung sind essenziell. Vermeiden Sie übermäßige UV-Exposition und suchen Sie bei Hautveränderungen sofort einen Arzt auf. Frühe Diagnose bedeutet mildere Therapien, geringere Kosten und bessere Erfolgschancen. Tragen Sie täglich Sonnenschutz auf und reduzieren Sie oxidativen Stress.
Die neuen Therapien rechtfertigen keine Risikoverhalten – doch sie sind Hoffnung für Risikogruppen mit familiärer Hautkrebsbelastung oder empfindlicher Haut. Sie bringen uns der Heilung näher.