Mit steigenden Coronavirus-Fällen (COVID-19) weltweit priorisieren viele den Schutz vor Keimen. Händewaschen ist eine bewährte Maßnahme – doch das Trocknen der Hände wird oft unterschätzt.
Wir wissen: 20 Sekunden Händewaschen mit Seife und Wasser ist der Goldstandard. Der entscheidende letzte Schritt, das Trocknen, darf jedoch nicht fehlen.
Warum vollständiges Trocknen essenziell ist
Eine 2018er-Überprüfung im Journal of Infection Prevention zeigt: In medizinischen Bereichen erhöhen nasse Hände das Infektionsrisiko durch Kreuzkontamination und Umweltverschmutzung.
Bakterien haften stärker an feuchter Haut. Gründliches Abtrocknen entfernt Feuchtigkeit und reduziert Übertragung – besonders mit Einweg-Papiertüchern, die direkt entsorgt werden.
Übermäßiges Waschen, vor allem mit heißem Wasser, entzieht der Haut natürliche Öle, was Risse begünstigt und Infektionen erleichtert. Eine Rutgers-Studie von 2017 bestätigt: Heißes Wasser tötet Keime nicht besser als kaltes.
Lufttrockner: Gut oder schlecht?
Die WHO empfiehlt Trocknen mit Papiertüchern oder Warmluftföns. Studien warnen jedoch: Trockner können Keime verteilen – idealerweise meiden, besonders in Kliniken.
Falls unvermeidbar, besser als nichts. Einweg-Papiertücher sind jedoch überlegen (Stofftücher speichern Keime).
Im Kampf gegen COVID-19: Waschen und trocknen Sie Hände gründlich – für sich und andere. Mehr zu Desinfektionsmitteln, Keimfreihaltung und Immunstärkung hier. Pflegen Sie die Haut mit hochwertigen Handcremes.