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Lektionen von den gesündesten Ländern der Welt: Ernährung, Bewegung und Natur

Der Bloomberg Healthiest Country Index 2019 hat die Top 10 der gesündesten Länder der Welt gekürt. Was machen sie richtig, und wie können wir das übernehmen? Der Index bewertet Länder anhand der Lebenserwartung sowie Faktoren wie Umweltqualität, Zugang zu sauberem Wasser, Tabakkonsum und Adipositas-Rate. Die Erfolgsrezepte: Eine nährstoffreiche Ernährung mit viel Fisch, Gemüse und gesunden Fetten gepaart mit einem aktiven Leben im Freien. Lassen Sie uns das genauer betrachten.

Eine Ernährung reich an hochwertigen Fetten

Forscher sehen in der gemeinsamen Ernährungsweise vieler Top-Länder den Schlüssel zum Erfolg: Reich an Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten, Fisch, fettarmen Milchprodukten sowie gesunden Fetten wie Olivenöl und Avocado. Diese nähert sich der mediterranen Diät an, die in Spanien, Italien und Israel verbreitet ist. Studien belegen ihren Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Entzündungshemmend und voller Antioxidantien, Ballaststoffe sowie Omega-3-Fettsäuren wird sie bei Diabetes, Alzheimer und Depressionen empfohlen.

Die japanische Küche ähnelt ihr mit viel Gemüse, Fisch, Obst und Getreide und senkt das Risiko für Herz-Kreislauf-Todesfälle. In Island und Norwegen fördert die "nordische Diät" mehr Gemüse, Obst, Vollkorn und Meeresfrüchte – Studien deuten auf Gewichtsreduktion und Blutdrucksenkung hin.

Ernährung ist nur ein Puzzleteil, doch sechs der Top 10 folgen einem ähnlichen Muster. Ein Grund zum Nachdenken.

Für Radfahren oder Wandern entscheiden

Schweiz, Schweden, Australien und Singapur setzen auf gesunde Ernährung und Naturverbundenheit. In der Schweiz nutzen viele fußgängerfreundliche Städte und Fahrradverleihe – ein Bericht im British Journal of Sports Medicine bestätigt: Tägliche Bewegung per Fuß oder Rad verbessert den Stoffwechsel, unterstützt Abnehmen und Herzgesundheit.

Schweden lebt das mit Wander- und Radwegen dank "Allemansrätten". Australien begeistert mit Surf und Küstenwanderungen. Singapur führt als schnellste Geher weltweit, gefolgt von Spanien und Japan.

Mehr Zeit in der Natur verbringen

Aufenthalte im Freien – Park, Wald oder Meer – stärken das Immunsystem, lindern Muskelschmerzen, balancieren das Mikrobiom und steigern das Wohlbefinden. Neun der Top 10 (außer der Schweiz) grenzen ans Wasser; Natur- und Meeresforschung unterstreicht die Vorteile. Die Schweiz kompensiert als Binnenland mit Winterradtouren und Outdoor-Aktivitäten.

Ob Ernährung, Sport oder Natur priorisiert werden muss, bleibt offen. Doch die Top 10 inspirieren: Besser essen, mehr bewegen, draußen sein.