Sie wissen wahrscheinlich warum Meditation gut tut. Die Vorteile sind umfangreich und wachsen ständig: Sie reduziert Stress und Angst, stärkt das Immunsystem und fördert Mitgefühl. Sie hält sogar das Gehirn jung und scharf und unterstützt beim Abnehmen.
Die Herausforderung liegt oft darin: Wann und wie meditieren? In unserem hektischen Alltag hilft es, sich bewusst für eine regelmäßige Praxis zu entscheiden. Das Schöne an Meditation: Sie kann so kurz oder lang sein, wie es passt, und ist überall möglich. „Diese eine Minute auf Facebook könnten Sie meditierend verbringen“, rät Dina Kaplan, Gründerin und CEO von The Path, einer Meditationsgemeinschaft in New York City. „Eine Minute finden Sie immer – sogar im Badezimmer.“
Es gibt unzählige Meditationsarten, und kein Weg ist falsch. Gedanken kommen – das ist normal. „Kehren Sie einfach zum Atem oder Mantra zurück“, empfiehlt Myk Likhov, Gründer von Modern Om, einer chakra-basierten Lifestyle-Marke. „Sie können sich nicht zwingen, gut zu meditieren. Mit der Zeit wird es natürlicher.“
Welche Art passt? Es hängt von Ihren Zielen ab. Hier vier Hauptvarianten: Achtsamkeit, Mantra, energetisierend und zielorientiert. Jede reduziert Stress und bietet einzigartige Vorteile. „Sehen Sie sie als Werkzeuge“, schlägt Kaplan vor. Nutzen Sie, was jetzt passt, und variieren Sie.
Achtsamkeit
Viele assoziieren Meditation damit: Konzentration auf eine Sache, meist den Atem, erklärt Kaplan. Alternativ: Kerzenflamme oder Körperscan, um Empfindungen wahrzunehmen.
Größter Vorteil: Trainiert den Geist für bessere Fokussierung. Praktizierende leben präsenter.
So geht's: Sitzen Sie aufrecht, Füße flach, Hände entspannt. Augen schließen. Atmen Sie nasal und spüren Sie den Atem ein- und ausströmen: warm, cool, prickelnd?
Dauer: Anfänger starten mit 1 Minute, üben für Längeres.
Mantra
Traditionell gibt ein Lehrer ein Sanskrit-Mantra. „Ein generisches bringt 90 % des Nutzens“, sagt Kaplan. Probieren Sie „hamsa“ (hum-sa) oder „soham“ (so-hum) – beide bedeuten „Ich bin das“. Likhov schlägt „Danke“, „Ich bin großartig“ oder „Das Leben ist gut“ vor.
Größter Vorteil: Fördert Kreativität – ideal zum Problemlösen, auch beruflich.
So geht's: Wiederholen Sie das Mantra leise im Kopf, im natürlichen Rhythmus. Beenden Sie mit 1–3 Minuten Achtsamkeit, um geerdet zu sein.
Dauer: Ideal: 20 Minuten zweimal täglich.
Energisierend
Möglichkeiten reichen von Kampfkünsten bis Kundalini-Yoga. Einfachst: Abwechselnde Nasenatmung.
Größter Vorteil: Steigert Energie natürlich – ohne Koffein.
So geht's: Bequem sitzen, rechte Hand an Nase: Daumen rechts, Ringfinger links. Rechtes Nasenloch schließen, links einatmen. Beide schließen, anhalten. Rechts ausatmen. Wechseln und wiederholen. Ein-, Aus- und Halten gleich lang (z. B. 4 Sekunden). Längeres Einatmen für Energie, Ausatmen für Entspannung.
Dauer: 1–6 Minuten oder 1–10 Runden.
Zielorientiert
Setzen Sie eine Intention, z. B. Mitgefühl – populär durch Sharon Salzbergs „Liebende Güte“-Meditation.
Größter Vorteil: Verändert Gehirnregionen für Empathie – weniger Reaktivität, mehr Mitgefühl.
So geht's: Bequem sitzen, Augen offen oder zu. Wiederholen Sie:
Möge ich glücklich sein.
Möge ich friedlich sein.
Möge ich heute mit Leichtigkeit leben.
Erweitern Sie auf Liebenswerte, Bekannte, Schwierige, Stadt, Welt.
Dauer: Ca. 15 Minuten.
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