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Fünf bewährte Gewohnheiten, die Krebsrisiko um ein Drittel senken – Studie von Prof. Peter Elwood

"Ich bin immer wieder erstaunt, dass die besten Vorbeugungsmittel keine Pillen, keine Nebenwirkungen und keine Kosten haben", sagt Professor Peter Elwood. Seine Langzeitstudie mit einer großen Gruppe von Männern zeigt: Fünf einfache, gesunde Gewohnheiten können das Krebsrisiko um ein Drittel senken. Und das ist nicht alles – auch das Risiko für Herzerkrankungen und Demenz nimmt ab.

Warum greifen Menschen dennoch zu Pillen, Crash-Diäten oder teuren Extremmethoden? "Das Problem ist, dass die Vorteile für die meisten in weiter Ferne liegen. Sie denken: 'Wenn ich das mache, muss ich es 20 Jahre durchhalten.' Doch sie würden sich sofort besser fühlen, wenn sie etwas abnehmen oder mit dem Rauchen aufhören würden. Es ist purer gesunder Menschenverstand", erklärt Elwood.

Mit 87 Jahren arbeitet Professor Elwood noch immer intensiv in Labor und Medien, um aufzuzeigen, wie Alltagsgewohnheiten die Gesundheit prägen. Dennoch halten sich viele nicht an seine fünf wissenschaftlich fundierten Empfehlungen. Schauen Sie nach: Halten Sie alle fünf ein? Egal, wie gesund Sie leben – es gibt immer Potenzial zur Verbesserung. Nicht rauchen, aber täglich Alkohol? Reduzieren Sie Letzteres, um Ihre Gesundheit zu boosten.

1. Nicht rauchen

Dies ist die klarste Gewohnheit aus Elwoods Forschung. Als er vor 35 Jahren startete, war Rauchen weit verbreitet. Heute sinkt es, doch Fettleibigkeit und ungesunde Ernährung nehmen zu. Der Anteil schlechter Gewohnheiten bleibt gleich – nur die Art wechselt.

2. Gesund essen

Diese Gewohnheit ist schwer präzise zu messen, besonders in Studien mit 500.000 Teilnehmern. Elwood rät: Mehr Vollwertkost, weniger Verarbeitetes. Als Läufer wissen Sie: Weg mit Chips, her mit Gemüse.

3. Regelmäßig bewegen

Elwood sieht hier die größte Herausforderung. Selbst Sportler können mehr tun. Wir sind zu sesshaft geworden. Ergänzen Sie Laufen oder Yoga durch Alltagsbewegungen wie Gehen. "Je mehr Bewegung, desto besser", betont er.

4. Gesunden BMI halten

BMI ist nicht perfekt, besonders bei Muskelfreunden. Doch ein guter Startpunkt. Keine Gewohnheit ist überlegen: Bei Diabetes zählt Ernährung, bei Herzproblemen Bewegung. Ein gesunder BMI ergibt sich oft aus den anderen.

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5. Alkoholkonsum begrenzen

Oft die letzte Hürde für Athleten: Wein als Belohnung. Doch Reduktion senkt Krebsrisiko um 8 %. Vollständiger Verzicht nicht nötig – je weniger, desto besser.