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4 klare Anzeichen für eine Schlafstörung – Experten warnen vor diesen Symptomen

Schlaf ist essenziell für unser Wohlbefinden. Haben Sie Probleme beim Einschlafen, wälzen Sie sich hin und her oder schnarchen Sie? Bis zu 70 Millionen Amerikaner leiden unter Schlafstörungen – Sie könnten dazugehören.

Manche Schlafprobleme sind vorübergehend, andere chronisch und können die Gesundheit nachhaltig schädigen, erklärt Dr. Mohan Dutt, klinischer Assistenzprofessor für Schlafmedizin an der University of Michigan und Co-Moderator des White Noise Podcast.

Schlafstörungen erhöhen das Risiko für Unfälle, Fettleibigkeit, Diabetes, Depressionen und Herzinfarkte. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung sind entscheidend.

Hier sind vier typische Anzeichen für eine Schlafstörung:

1. Übermäßige Ermüdung

Nach einer durchzechten Nacht fühlen Sie sich erschöpft – verständlich. Aber Schlappheit trotz acht Stunden Schlaf deutet auf eine Störung hin, betont Dr. Dutt.

„Schlechter Schlaf verstärkt die Erschöpfung, und niemand will sich dauernd müde fühlen“, sagt er. Schlaflosigkeit erschwert Einschlafen oder Durchschlafen und macht Nickerchen tagsüber notwendig. Akute Formen betreffen bis zu 25 % der Erwachsenen, ausgelöst durch Stress, Krankheiten oder Medikamente. Chronisch liegt sie vor, wenn sie länger als drei Monate an drei Nächten pro Woche anhält. Behandlungen wie bessere Schlafhygiene oder kognitive Verhaltenstherapie sind wirksam.

2. Ständiges Hin- und Herwälzen

Das Restless-Legs-Syndrom (RLS) verursacht einen unwiderstehlichen Bewegungsdrang in den Beinen, schlimmstenfalls nachts. Bis zu 10 % der Bevölkerung sind betroffen; 80 % haben zudem periodische Gliedmaßenbewegungen alle 15–20 Minuten, die erholsamen Schlaf verhindern. Schlaflosigkeit ist der häufigste Grund für Arztbesuche bei RLS-Patienten.

3. Schnarchen

Oft bemerkt der Partner es zuerst. „Viele Patienten sagen: ‚Mein Partner klagt über mein Schnarchen‘“, berichtet Dr. Dan Root, zertifizierter Schlafspezialist und Gründer von Oregon Sleep Associates. „Es weckt Sie oder Ihren Partner – und erschwert das Wiedereinschlafen.“

Gelegentliches Schnarchen durch Erkältung ist harmlos, chronisches aber ein Hinweis auf obstruktive Schlafapnoe (OSA) mit Atemwegsblockaden. Studien aus 2018 zeigen steigende Prävalenz, oft unerkannt. 25 % der Betroffenen spüren keine Tagesmüdigkeit; Schnarchen ist der Schlüsselhinweis. unbehandelt drohen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Depressionen und sogar höheres Darmkrebsrisiko (Studie 2019).

4. Konzentrationsprobleme

Schlafmangel macht das Gehirn träge – Neuronen arbeiten langsamer. Schlafstörungen wie Schlaflosigkeit oder Apnoe verschärfen das. Eine Studie im Journal of Sleep Research zeigt, dass Apnoe Neurotransmitter verändert, was Reizbarkeit und Stress steigert. Betroffene weisen Defizite in Hirnregionen auf.

Gelegentliche Symptome sind kein Grund zur Sorge. Bei Dauererscheinungen oder Beeinträchtigung des Alltags: Vereinbaren Sie einen Arzttermin, rät Dr. Dutt.