DeuAq.com >> Leben >  >> Lebensmittel

Galveston-Diät: Der effektive Weg zum Abnehmen in den Wechseljahren

Galveston-Diät: Der effektive Weg zum Abnehmen in den WechseljahrenDie Wechseljahre bringen oft hormonelle Schwankungen und Gewichtszunahme mit sich – Herausforderungen, die viele Frauen kennen. Als Gynäkologin und Expertin für Frauengesundheit hat Dr. Mary Claire Haver, MD und OB-GYN, die Galveston-Diät entwickelt. Dieses Programm hilft Frauen mittleren Alters gezielt, Fett zu verbrennen und die hormonbedingte Gewichtszunahme zu bekämpfen. Hier erfahren Sie alles Wissenswerte.
Was ist die Galveston-Diät genau?

Die Galveston-Diät ist ein flexibles Abnehmprogramm, das speziell auf die Umkehrung der Wechseljahrsgewichte abzielt. Sie kombiniert entzündungshemmende Ernährung mit intermittierendem Fasten. Statt reiner Kalorienreduktion setzt sie auf Lebensmittel, die Entzündungen mindern und die Hormone für den Fettabbau optimalisieren.

Der Fokus liegt auf Vollwertkost: Begrenzt werden verarbeitete Produkte, Zuckerzusätze und künstliche Inhaltsstoffe – Grundsätze einer nachhaltigen, gesunden Ernährung.
Was darf man essen?

Entzündungshemmende Lebensmittel stehen im Vordergrund: magere Proteine, frisches Obst und Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Vollmilchprodukte sowie gesunde Fette. Vermeiden Sie zuckerhaltige Produkte, künstliche Zusätze, Maissirup mit hohem Fruktosegehalt, Nitrat-haltiges Fleisch, Frittiertes, entzündungsfördernde Öle wie Raps- oder Pflanzenöl, raffinierte Mehle und Getreide.

Ebenso entscheidend wie das "Was" ist das "Wann": Intermittierendes Fasten ist essenziell. Empfohlen wird die 16:8-Methode (16 Stunden Fasten, 8 Stunden Essensfenster). Alternativ die 5:2-Variante (zwei Tage mit 500 Kalorien, sonst normaler Bedarf). Die 16:8-Methode ist für die meisten am einfachsten umsetzbar.

Ist die Galveston-Diät gesund?

Zwar fehlen noch spezifische Studien zur Diät, doch sie basiert auf bewährten Prinzipien: Mehr Vollwertkost und weniger Verarbeitetes fördern die Gesundheit. Forschung verbindet chronische Entzündungen mit Übergewicht – entzündungshemmende Ernährung unterstützt daher Abnehmen und Wohlbefinden.

Weitere Vorteile

Kein Kalorien- oder Makronährstoffzählen macht sie nachhaltig. Sie fördert zudem gesunde Routinen wie Meal-Prep und Planung.

Mögliche Nachteile

Intermittierendes Fasten eignet sich nicht für alle: Bei Diabetes, Essstörungen in der Vorgeschichte oder bestimmten Medikamenten kann es riskant sein. Ein zu enges Essensfenster birgt Rückfallgefahr.