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Studie belegt: Schokolade zum Frühstück senkt Blutzucker bei Frauen nach der Menopause

Es gibt gute Nachrichten für Frauen nach der Menopause: Eine kleine Menge Schokolade zum Frühstück kann den Blutzuckerspiegel stabilisieren.

Forscher des Brigham & Women's Hospital in Boston, in Kooperation mit der Universität Murcia in Spanien, untersuchten dies in einer Studie mit 19 postmenopausalen Frauen.

So wirkt morgendliche Schokolade auf den Blutzucker und mehr

Die Teilnehmerinnen wurden in drei Gruppen für je zwei Wochen eingeteilt: Eine Gruppe aß morgens 100 Gramm Schokolade, eine abends 100 Gramm, die dritte verzichtete darauf – bei sonst unveränderten Essgewohnheiten.



Nach den zwei Wochen zeigten Frauen der Morgengruppe einen um 4,4 % niedrigeren Nüchtern-Glukosespiegel. Zudem berichteten Gruppen mit Morgen- oder Abend-Schokolade von weniger Hunger und Heißhunger auf Süßes.

"Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass nicht nur das ‘Was’, sondern auch das ‘Wann’ beim Essen physiologische Mechanismen zur Gewichtsregulierung beeinflusst", erklärt Neurowissenschaftler Frank AJL Scheer, Ph.D., MSc.

Gesunde Ideen, um Schokolade in den Morgen zu integrieren

Als kleine Studie ist dies kein Freibrief für 100 Gramm täglich – doch dunkle Schokolade als kleiner Genuss am Morgen ist unproblematisch und potenziell vorteilhaft.

Im mindbodygreen-Podcast betonte Ernährungspsychiater Drew Ramsey, M.D.: „Muss dunkle Schokolade nur ein Snack sein, oder passt sie zum Frühstück?” Die Studie spricht dafür, besonders bei rohem Bio-Kakao. „Die Flavanole fördern die Gehirndurchblutung, wirken am Mikrobiom und unterstützen Kurzzeitgedächtnis sowie Neurogenese.”

Beliebte Rezepte: Buchweizen-Schokoladenpfannkuchen von Ramsey, einfache doppelte Schokoladenmuffins, Schokoladen-Avocado-Smoothie mit Gemüse oder dunkle Schokolade auf Toast – wie beim Lieblingsfrühstück eines ganzheitlichen Gesundheitscoaches.