Je nach Wohnort haben Sie es sicher bemerkt: CBD-infizierte Lattes sind der aktuelle Hype. Nach Kollagenpeptiden, MCT-Öl und Pilzen war es nur eine Frage der Zeit. Doch wie wirkt sich das Hinzufügen von CBD zu Kaffee aus?
Zur Auffrischung: CBD steht für Cannabidiol, eine natürliche Verbindung aus der Hanfpflanze. Dieses Cannabinoid boomt seit dem Farm Bill 2018, der es bundesweit legalisierte, und dank unzähliger positiver Erfahrungsberichte zu seiner ausgleichenden Wirkung. Im Gegensatz zu THC ist CBD nicht psychoaktiv.
Warum schwören viele auf CBD-Kaffee?
Viele berichten, dass CBD das nervöse Zittern oder das "überdrehte" Gefühl nach zu viel Koffein mildert. Andere empfinden kleine Dosen als stimulierend, was Konzentration fördert.
Jeder Mensch verarbeitet CBD individuell – unser Endocannabinoidsystem ist einzigartig. Die Forschung ist noch jung, doch wir wissen einiges über seine Mechanismen. Wir sprachen mit Jessica Knox, M.D., MPH, Mitgründerin der American Cannabinoid Clinics und Expertin für Präventivmedizin mit Fokus auf das Endocannabinoidsystem. Hier die wichtigsten Erkenntnisse zur Kombination von CBD und Koffein:
1. Doppelte Vorteile ohne Nachteile
CBD zum Kaffee hinzuzufügen ist praktisch: "Es gibt nichts dagegen einzuwenden", sagt Knox. "Man profitiert nicht zusätzlich von der Kombination im Vergleich zu separater Einnahme, aber es ist absolut in Ordnung, beides zusammen zu nehmen."
Tipp: Sublinguale Aufnahme (30 Sekunden unter der Zunge) ist eine der schnellsten Methoden für CBD-Öl.
2. CBD und Koffein wirken nicht gegeneinander
Viele fragen: Neutralisiert CBD das Koffein? "Meines Wissens nicht", erklärt Knox. Koffein blockiert Adenosin-Rezeptoren, um Wachheit zu fördern. CBD hingegen reduziert die Adenosin-Wiederaufnahme und erhöht dessen Verfügbarkeit im Gehirn. Die Effekte sind weder synergistisch noch antagonistisch – Sie genießen die Vorteile beider.
3. Mit niedriger Dosis starten
Die ideale Dosis ist individuell: "Es gibt keine Einheitslösung, da unser Endocannabinoidsystem variiert", betont Knox. Beginnen Sie mit 5 mg CBD und steigern Sie langsam. Eine Wellness-Dosis liegt bei 20–50 mg täglich.
Wählen Sie qualitativ hochwertiges CBD-Öl, z. B. laborgetestete Breitband-Produkte von Social CBD (frei von Schwermetallen, Pestiziden und Mikroben, mit 0,0 % THC und 60 Cannabinoiden). Aromen wie Vanille-Minze passen perfekt zum Kaffee, Meyer-Zitrone oder Granatapfel zu Tee.
Achtung Hitze: Studien zeigen, dass CBD bei hohen Temperaturen abbaut. Fügen Sie es Eiskaffee hinzu oder lassen Sie heißen Kaffee abkühlen.
4. Geduld ist entscheidend
Bei niedrigen Dosen spüren Gesunde oft keinen sofortigen Effekt, profitieren aber langfristig – ähnlich wie bei Vitaminen oder Hautpflege. Nach Wochen berichten viele von weniger Stress und besserer Ausgeglichenheit. Bei Medikamenten oder spezifischen Beschwerden: Konsultieren Sie einen Arzt mit ECS-Kenntnissen.
Jessica Knox, M.D., ist nicht mit Social CBD assoziiert.