Die Debatte um gute und schlechte Fette ist komplex: Gute Fette, gesättigte Fette, ungesättigte Varianten – täglich neue Studien und Empfehlungen. Doch Olivenöl bleibt ein Klassiker, den Ernährungsexperten weltweit empfehlen. Eine frische Untersuchung unterstreicht seine Vorteile eindrucksvoll.
Eine Studie der NYU School of Medicine im Auftrag der American Heart Association untersuchte übergewichtige Personen. Ergebnis: Wer mindestens einmal wöchentlich Olivenöl konsumiert, entwickelt seltener verstopfte Arterien. Regelmäßige Verzehrer zeigten das geringste Risiko.
Der Grund: Olivenöl mindert die Blutplättchenaktivierung. Blutplättchen fördern Gerinnsel, die Arterien blockieren und zu Herzinfarkt oder Schlaganfall führen können. Mehr Olivenöl bedeutete bei den Teilnehmern weniger Aktivität dieser Zellen – und somit geringeres Risiko.
Die Studie umfasste rund 60 fettleibige Probanden, eine kleine, spezifische Gruppe. Die Forscher erfassen nur die Häufigkeit des Verzehrs, nicht die Menge.
Trotzdem lohnt es sich, Olivenöl öfter einzusetzen – z. B. in Dressings, Pesto oder zum Braten. Es verbessert Cholesterinwerte, fördert strahlende Haut und schützt das Gehirn. Kein Wunder, dass die Mittelmeerdiät boomt: Reich an Fisch, Nüssen und extra vergorbenem Olivenöl (EVOO).
Tipps für den Einstieg: Achten Sie auf echtes Olivenöl, um Fälschungen zu vermeiden. Beachten Sie den Rauchpunkt – bei Überschreitung gehen Nährstoffe verloren. Passen Sie Kochmethoden an, um Vorteile zu erhalten.
Versuchen Sie Linguine mit Zitronen-Oregano-Öl oder backen Sie damit. Mehr EVOO in der Ernährung bringt mediterranes Flair und messbare Gesundheitsvorteile.
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