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Entzündungen und die Haut: Wirkungen verstehen und mit Antioxidantien schützen

Entzündungen sind kein Trend, sondern ein etablierter Begriff in der Gesundheits- und Wellnesswelt. In der Hautpflege gewinnen sie jedoch zunehmend an Aufmerksamkeit. Als erfahrene Expertin in der Dermatologie sehe ich in der Flut neuer Produkte ein Signal: Es ist Zeit, die Sache genauer zu beleuchten.

Entzündungen sind Teil des Lebens – und leider nehmen sie zu. Früher oder später betrifft das jeden von uns. Deshalb lohnt es sich, Ursachen intern und extern anzugehen.

Hier die wichtigsten Fakten zu Entzündungen und Hautpflege.

Was passiert bei Entzündungen in der Haut?

Entzündungen wirken sich unterschiedlich auf Körper und Haut aus. Eine leichte, kontrollierte Entzündung kann sogar positiv sein: Glykolsäure, eine Alpha-Hydroxysäure, löst eine minimale Wundreaktion aus, die die Kollagenproduktion anregt. Das ist vorteilhaft.

Bei chronischem Stress – durch ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel, Sonne, Umweltverschmutzung, aggressive Pflegeprodukte oder psychischen Druck – entstehen jedoch dauerhafte leichte Entzündungen. Diese führen zu Schäden durch freie Radikale.

Normalerweise bewältigen Haut und Körper Entzündungen gut. Werden sie jedoch chronisch, überfordert das die Abwehr. Entzündungen schaden dann der Haut nachhaltig.

Sie zeigen sich nicht immer sofort als Ausschläge, Pickel oder Rauheit. Dennoch fördern sie vorzeitige Alterung, erklärt die zertifizierte Dermatologin Whitney Bowe, M.D. Chronische Entzündungen bauen Kollagen, Elastin, Ceramide und andere Hautbausteine ab. Auch ohne sichtbare Symptome ist Handeln dringend notwendig.

Wie schützen Sie Ihre Haut vor Entzündungen?

Entzündungen lindern Sie am besten durch einen gesunden Lebensstil: Stressmanagement (z. B. Atemübungen), passende Bewegung, Vermeidung von Umweltfaktoren wie ungeschützter UV-Strahlung und Verschmutzung, entzündungshemmende Ernährung und schonende Behandlung Ihres Körpers.

In der Hautpflege zählt Ausgewogenheit. Gelegentliche leichte Peelings sind okay, aber setzen Sie auf Produkte gegen freie Radikale: Antioxidantien. „Je mehr, desto besser“, rät die zertifizierte Dermatologin Rachel Nazarian, M.D. von der Schweiger Dermatology Group. „Neutralisieren Sie instabile Moleküle, schützen Sie Zellen und Haut langfristig – es gibt keine Obergrenze für diesen Schutz!“ Wählen Sie Reiniger, Vitamin-C-Seren (für Kollagen), Feuchtigkeitscremes mit Coenzym-Q10, Vitamin E, Niacinamid und Polyphenolen.

Auch innerlich wirken Antioxidantien. Besonders Astaxanthin, ein Carotinoid, übertrifft Beta-Carotin fünfmal und Vitamin C 6.000-mal in der Wirksamkeit.* Im Gegensatz zu anderen Carotinoiden wird es nicht pro-oxidativ bei hohen Dosen.* In einer 16-wöchigen Studie verbesserte Astaxanthin die Hautelastizität, während die Placebogruppe Faltenzunahme zeigte.* Es schützt potenziell vor UV-Schäden.*

Das Wichtigste im Überblick

Chronische leichte Entzündungen schaden Körper und Haut gravierend – inklusive vorzeitiger Alterung, auch ohne sichtbare Zeichen. Führen Sie einen ausgewogenen Lebensstil und versorgen Sie Haut und Körper mit Antioxidantien.*

Wenn Sie schwanger sind, stillen oder Medikamente einnehmen, konsultieren Sie vor Nahrungsergänzungen Ihren Arzt. Ein Gespräch mit einem Fachmann ist immer ratsam.