Auch wenn wir aktuell viel Zeit indoors verbringen, lockt der Sonnenschein uns bald nach draußen – sei es für ein Picknick oder einen Strandtag. Gerade zum Frühlingsstart präsentiert eine neue Studie ein Gen, das die Haut vor UV-Schäden schützt und die Vitamin-D-Produktion steigert. Klingt ideal – aber ist es wirklich so?
Die Erkenntnisse der Studie
Bei Sonneneinstrahlung wandelt ein Molekül in unserer Haut UVB-Strahlen in Vitamin D um und wirkt dabei wie ein interner SPF-Schutz gegen UV-Schäden. Vitamin D ist essenziell: Es reguliert Entzündungen, fördert die Knochengesundheit und stärkt das Immunsystem.*
Wichtig: Längeres Sonnenbaden produziert nicht mehr Vitamin D. Sobald der Bedarf des Körpers gedeckt ist – individuell unterschiedlich –, verursachen weitere Strahlen Schäden wie oxidativen Stress, vorzeitige Alterung und Hautprobleme. Deshalb raten Dermatologen dringend zu konsequenter Sonnenschutz.
In einer Studie in Nature Communications analysierten Forscher die Genome von über 502.000 Briten. Sie identifizierten Variationen im Gen HAL (Histidin-Ammoniak-Lyase), die die Produktion dieses SPF-Moleküls beeinflussen.
Träger solcher HAL-Varianten bilden mehr SPF-Moleküle, erzeugen effizienter Vitamin D und riskieren weniger Verbrennungen – ein echter Vorteil.
Das Gen wirkt unabhängig von der Hautfarbe
„Diese Studie identifiziert neue hautbezogene Gene, die den Vitamin-D-Status beeinflussen – unabhängig von der Hautfarbe und dem Melaningehalt“, erklärt Studienleiter John McGrath, M.D., Ph.D., in einer Pressemitteilung.
Melanin in dunklerer Haut dämpft die Vitamin-D-Synthese, weshalb längere Sonnenexposition oft nötig ist. Doch HAL wirkt pigmentunabhängig und optimiert die Produktion.
Ausblick und Empfehlungen
Trotzdem: Verzichten Sie nie auf externen Sonnenschutz, auch bei natürlichen Schutzmechanismen. Weitere Forschung ist nötig, um Träger zu bestimmen und den Effekt zu quantifizieren. Co-Autorin Naomi Wray, Ph.D., betont: „Unsere Ergebnisse liefern langfristige Forschungsansätze.“
Unser Tipp: Tragen Sie täglich Sonnencreme (hier unsere Top-Mineralprodukte) und prüfen Sie bei Risikogruppen Vitamin-D-Supplements.*
*Diese Aussagen wurden nicht von der Food and Drug Administration bewertet. Dieses Produkt ist nicht zur Diagnose, Behandlung, Heilung oder Vorbeugung von Krankheiten bestimmt.