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Keto-Diät und Hautgesundheit: Neue Studie klärt Einfluss auf Entzündungen

Wir wissen, dass nicht alle Diäten gleich auf die Haut wirken. Zucker- und verarbeitungsreiche Ernährung schadet der Haut nachweislich, während ausgewogene Pläne wie die mediterrane Diät ein gesundes Hautmikrobiom fördern.

Neue Forschung im Journal of Investigative Dermatology untersucht die ketogene Diät und ihren Effekt auf die Haut. Als Ernährungsexperten betonen wir: Gesunde Fette sind essenziell, doch ihre Art entscheidet.

In einer Tierstudie testeten Forscher Varianten der fettreichen Keto-Diät. Ketogene Ernährung mit mittelkettigen Triglyceriden (MCTs) wie aus Kokosnuss, kombiniert mit Omega-3-Fettsäuren, förderte psoriasisähnliche Hautentzündungen. Im Gegensatz dazu verhinderte eine Diät mit langkettigen Triglyceriden (LCTs) aus Olivenöl, Sojaöl, Fisch, Nüssen und Avocado solche Reaktionen.

Einfach gesagt: Bei Neigung zu Psoriasis-ähnlichen Symptomen auf Keto Kokosnuss reduzieren. MCTs bieten Vorteile wie Energieboost, Cholesterinsenkung oder Epilepsiebehandlung – vollständig meiden Sie sie nicht. Kokosöl topisch lindert sogar Psoriasis-Symptome.

Mehr Studien sind nötig, doch dies unterstreicht: Schönheit entsteht von innen durch ausgewogene Ernährung.

Ist das der Grund für „Keto-Ausschlag“? Nicht so schnell.

Sollte Keto nicht Entzündungen mindern? Diese Studie passt zu früheren über „Keto-Rash“ bei Kohlenhydratreduktion – eine Anpassungsreaktion des Körpers.

Co-Leiterin Barbara Kofler, Ph.D., erklärt: „Diese Studie erweitert das Verständnis für Auswirkungen fettreicher Keto-Diäten auf Hautentzündungen und hebt die Fettsäure-Zusammensetzung hervor.“

Als fettreiche, kohlenhydratarme Diät macht dies Keto-Fans sensibel für Fettarten.

Was bedeutet das für Keto-Anhänger?

Die Studie verknüpft Keto mit Verschärfung bestehender Psoriasis-Neigung, nicht mit Neuerkrankung. Ohne Prädisposition ist Keto meist unbedenklich.

"Die meisten Keto-Follower müssen Hautentzündungen nicht fürchten. Psoriasis-Patienten sollten Keto nicht als Therapie ergänzen", sagt Kofler.

Bei restriktiven Diäten immer Arzt konsultieren – personalisierte Ernährung ist Schlüssel zu optimaler Gesundheit.