DeuAq.com >> Leben >  >> Wissenschaft

Neue Käferart Nelloptodes gretae: Geehrt für Greta Thunbergs Umweltengagement

Eine winzige neue Käferart, die vor über 50 Jahren entdeckt wurde, trägt nun den Namen der Umweltaktivistin Greta Thunberg.

Wissenschaftler des Natural History Museum in London haben das Insekt offiziell Nelloptodes gretae benannt, um den „herausragenden Beitrag“ der damals 16-jährigen schwedischen Aktivistin zu würdigen. Sie hat das globale Bewusstsein für den Klimawandel nachhaltig geschärft.

Dieser augen- und flügellose Arthropode misst weniger als 1 mm und gehört zur Familie der Ptiliidae – einer der kleinsten Käfer der Welt.

Dr. Michael Darby, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Natural History Museum, erklärte: „Ich habe diesen Namen gewählt, weil ich von der Arbeit dieser jungen Aktivistin immens beeindruckt bin und ihren herausragenden Beitrag zur Sensibilisierung für Umweltthemen anerkennen wollte.“

Neue Käferart Nelloptodes gretae: Geehrt für Greta Thunbergs Umweltengagement

Der Käfer wurde erstmals 1965 vom britischen Naturforscher Dr. William C. Block in Nairobi, Kenia, gefunden.

Seine Sammlung wurde 1978 dem Natural History Museum gespendet. Dr. Darby entdeckte den Käfer später bei der Untersuchung der Spirit Collection des Museums.

Lesen Sie mehr über neue Arten:

  • Riesiger Zwei-Meter-Salamander, von dem angenommen wird, dass er die größte Amphibie der Welt ist
  • Wie viele Arten müssen noch entdeckt werden?

Dr. Max Barclay, leitender Kurator für Coleoptera am Natural History Museum, betonte: „Der Name dieses Käfers ist besonders ergreifend, da unentdeckte Arten ständig verloren gehen, bevor Wissenschaftler sie überhaupt benennen können – ein Verlust der biologischen Vielfalt.“

„Es ist angemessen, eine der neuesten Entdeckungen nach jemandem zu benennen, der so hart dafür gekämpft hat, die Naturwelt und bedrohte Arten zu schützen.“

Der Käfer wurde in der Fachzeitschrift The Entomologist's Monthly Magazine vorgestellt.

Greta Thunberg wurde 2019 für den Friedensnobelpreis nominiert, der später an Äthiopiens Premierminister Abiy Ahmed ging.