Britisches Gesundheitssystem meistert laut Studie den Höhepunkt der Corona-Pandemie
Laut einem aktuellen Briefing der NHS Providers, der Vertretung für Krankenhäuser und NHS-Trusts in England, ist das Gesundheitssystem bestens gerüstet, um den ersten Höhepunkt der Coronavirus-Fälle erfolgreich zu bewältigen.
Das Briefing "Confronting coronavirus: the story so far" beleuchtet die umfassenden Vorbereitungen gegen die Pandemie und gibt fundierte Einblicke, wie der NHS die größte Herausforderung seiner Geschichte annimmt.
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Das Dokument hebt vier Schlüsselfaktoren hervor: intensive Planung seit dem 30. Januar, zusätzliche Kapazitäten bei Räumen, Betten, Personal und Ausrüstung, die Wirkung der sozialen Distanzierung sowie die herausragende Hingabe des Frontpersonals.
"Der NHS steht vor der Herausforderung seines Lebens. Die Reaktion zeigt das Beste unseres Gesundheitssystems – das Engagement und Mitgefühl des Personals, die Entschlossenheit der Führungskräfte und die überwältigende Unterstützung der britischen Öffentlichkeit", betont Chris Hopson, Geschäftsführer von NHS Providers.
"Die Pandemie ist eine Tragödie für viele, die Angehörige verloren haben. Doch Tausende überlebten dank exzellenter NHS-Versorgung. Die Anzeichen für eine Abflachung des ersten Anstiegs mehren sich. Wir dürfen nicht nachlassen – Wachsamkeit bleibt geboten, um den NHS zu schützen."
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Alte Affen könnten auf Floßen den Atlantik überquert haben
Fossile Affenzähne aus dem peruanischen Amazonas deuten darauf hin, dass Primaten aus Afrika vor Millionen Jahren den Ozean überquert haben, wie eine Studie der Keck School of Medicine ergab.
Die Zähne stammen von einer neu entdeckten Art, eng verwandt mit ausgestorbenen afrikanischen Parapitheciden. Forscher vermuten, dass die Tiere auf schwimmenden Vegetation-"Floßen" – vielleicht durch Stürme abgetrieben – die 1.500 Kilometer zurücklegten.

Aus Alter der Fundstätte und Verwandtschaft zu ägyptischen Fossilien schätzen Experten die Migration auf vor etwa 34 Millionen Jahren.
"Wir datieren die Ankunft um die Eozän-Oligozän-Grenze, als die antarktische Eisschicht wuchs und der Meeresspiegel sank – Bedingungen, die die Überquerung erleichtert haben könnten", erklärt Studienleiter Prof. Dr. Erik Seiffert.
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Die Art Ucayalipithecus perdita – benannt nach dem Fundort Ucayali, griech. pithikos (Affe) und lat. perdita (verloren) – war winzig wie ein Seidenäffchen.
"Diese Entdeckung beeindruckt mich wie keine andere: Der abgelegene Fundort, die minimalen Chancen und die Enthüllung einer unglaublichen Reise – alles höchst bemerkenswert", schwärmt Prof. Seiffert.
Stillen reduziert schädliche Viren im Darm von Säuglingen
Sogar geringe Mengen Muttermilch schützen Babys vor Viren, indem sie deren Populationen im Darm mindern, zeigt eine Studie der University of Pennsylvania.
Die Ergebnisse ergänzen frühere Forschungen zur Rolle des Stillens bei der Mikrobiom-Entwicklung.

Analysen von Mekonium und Stuhlproben aus den USA und Botswana ergaben: Neugeborene starten virusarm, nach einem Monat explodieren die Werte auf bis zu einer Milliarde Viren pro Gramm.
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Frühe Viren jagen Bakterien; mit vier Monaten mehren sich humane Pathogene. Stillen dämpft diese – auch bei Mischung mit Flaschennahrung.
"Das erklärt, warum manche Babys früh schwer erkranken. Ein Meilenstein für die Infektionsprävention", sagt Leitautor Prof. Frederic Bushman, Leiter der Mikrobiologie-Abteilung.