William Astbury (1898–1961)
Britischer Molekularbiologe und Physiker, der den Großteil seiner Karriere in Leeds verbrachte. Ursprünglich forschte er an der Struktur von Proteinen in Textilfasern. 1937 gelang ihm zusammen mit seiner Doktorandin Florence Bell die ersten Röntgenaufnahmen von DNA-Fasern – ein Meilenstein in der Molekularbiologie.
Mehr über die DNA-Entdeckung lesen:
- Wie wir die DNA-Struktur entschlüsselt haben
- Foto 51: Die Schlüsselentdeckung hinter der DNA-Struktur
- DNA: Eine Zeitachse der Entdeckungen
- Wer hat die DNA wirklich entdeckt?
Rosalind Franklin (1920–1958)
In London in eine wohlhabende jüdische Familie geboren (siehe Bild oben). Als Röntgenkristallographin und Biophysikerin lieferte sie entscheidende experimentelle Belege für die DNA-Struktur durch ihr berühmtes Foto 51. Später wandte sie sich am Birkbeck College der Virologie zu. Sie starb mit 38 Jahren an Krebs.

Maurice Wilkins (1916–2004)

In Neuseeland geborener britischer Physiker und Molekularbiologe. Neben der DNA-Forschung arbeitete er an Radar und Mikroskopie. Er blieb bis zu seiner Pensionierung 1981 am King’s College London.
Francis Crick (1916–2004)
Als Sohn eines Schuhfabrikbesitzers nahe Northampton geboren. Britischer Biophysiker und Molekularbiologe, der die DNA-Struktur mitentdeckte. Danach entschlüsselte er, wie DNA für Proteine kodiert, bevor er in die Neurowissenschaften wechselte.

James Watson (1928–)
In Chicago geborener US-amerikanischer Genetiker und Molekularbiologe. 1953 entdeckte er in Cambridge die DNA-Struktur mit. Später forschte er an Harvard und am Cold Spring Harbor Laboratory bis zu seinem Ruhestand 2007.