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Der Wachswurm: Plastikfressende Raupe als Hoffnungsträger gegen unseren Abfallberg

Seit Mitte des 20. Jahrhunderts ist die Kunststoffproduktion explosionsartig gestiegen und hat ein drängendes globales Umweltproblem geschaffen. Wir setzen zunehmend auf nachhaltigere Alternativen, doch was geschieht mit dem Plastikmüll, der bereits existiert? Hier könnte die Natur mit einer innovativen Lösung punkten.

Der Wachswurm – lange als Schädling in Bienenstöcken verschrien – offenbart eine überraschende Superkraft: Seine Vorliebe für Bienenwachs könnte Plastikmüll revolutionieren.

Der Wachswurm: Plastikfressende Raupe als Hoffnungsträger gegen unseren Abfallberg

Wachsmotten legen ihre Eier im Bienenwachs der Waben ab. Die Raupen fressen sich beim Schlüpfen hindurch und nähren sich davon.

Der Wachswurm: Plastikfressende Raupe als Hoffnungsträger gegen unseren Abfallberg

Bienenwachs, die natürliche Nahrung der Raupen, und LDPE – ein Kunststoff aus Einkaufstüten – teilen nahezu identische Kohlenstoff- und Kohlenwasserstoffketten.

Der Wachswurm: Plastikfressende Raupe als Hoffnungsträger gegen unseren Abfallberg

Die Darmbakterien der Raupen bauen Plastik wie eine klassische Nahrungsquelle ab und erzeugen biologisch abbaubares Glykol als Nebenprodukt. Eine Studie zeigt: Antibiotika können diese Glykolausscheidungen mindern.

Der Wachswurm: Plastikfressende Raupe als Hoffnungsträger gegen unseren Abfallberg

Diese „Plastivores“ bergen Potenzial, um die biologische Abbaubarkeit von Kunststoffen besser zu verstehen und das Plastikvolumen auf Deponien zu senken.

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