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Die geheime Sprache der Kühe: Was Muh-Rufe wirklich bedeuten

Kühe sind hochintelligente, soziale Tiere mit einem nuancierten Kommunikationsrepertoire. Neben Muhen, Grunzen und Brullen setzen sie nonverbale Signale wie Schwanzpositionen ein – weit entfernt vom einfachen 'oink oink' und 'moo moo' aus Kinderliedern.

Forscher der University of Nottingham und der Queen Mary University of London tauchten 2014 tiefer ein: Über 10 Monate zeichneten sie Muh-Rufe auf und analysierten sie computergestützt. Ergebnis: Jede Mutterkuh und jedes Kalb hat einen individuellen Ruf, der Identifikation in der Herde erleichtert – ähnlich wie unsere Stimmen.

Das Alter der Kälber war am Ruf erkennbar. Mutterkühe muhen tief in der Nähe ihrer Jungen, lauter und höher bei Trennung oder vor dem Stillen. Kälber rufen anders bei Entfernung von der Mutter oder Saugbedarf.

Das ist nur der Einstieg. Praktizierende Landwirte bestätigen: Kühe 'sprechen' auch mit ihren Betreuern. Muhen signalisieren Hunger, Stress, Warnungen oder Vorfreude – etwa beim Nahen eines Heuballens.

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