Der rotlippige Fledermausfisch fällt durch seinen markanten scharlachroten Mund auf, der ihm hilft, Partner anzulocken oder Artgenossen an Laichplätzen zu erkennen. Dieser auffällige Zug ist ein klassisches Beispiel für evolutionäre Anpassungen im Meer.
Er bewohnt Tiefen bis zu 75 Metern in den Gewässern um die Galápagos-Inseln und ist perfekt an ein bodenlebendes Dasein angepasst. Als schwacher Schwimmer nutzt er modifizierte Flossen wie provisorische Beine, um über den Sand zu "laufen" – eher ein Froschwatscheln. Bei Bedarf stoßen die Beckenflossen unter dem Körper ab, unterstützt vom muskulösen Schwanz, um sich fortzubewegen.
Auf dem Kopf trägt er ein fleischiges Illicium, das einen chemisch wirksamen Köder absonnert und kleine Fische sowie Wirbellose anlockt, seine Hauptbeute. Ohne bekannte natürliche Feinde bleibt dieser rätselhafte Tiefseebewohner ein Highlight der Meeresfauna.
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