Das Leben ist hart – besonders ohne opponierbare Daumen. In seiner neuen BBC-Two-Serie Animal Einsteins enthüllt Chris Packham, Naturschützer und Experte mit jahrzehntelanger Erfahrung, die faszinierende Wissenschaft hinter den intelligentesten Tierarten der Erde. Vom selbstbewussten Putzerlippfisch bis zum hochintelligenten Raben.
„Ich denke, Tiere müssen ihre eigene Intelligenz manifestieren“, erklärt Packham. „Um zu überleben – was so viele von ihnen tun, wenn wir uns nicht einmischen – entwickeln sie eine Form von Intelligenz, die für sie essenziell ist.“

Mit einem Team aus renommierten Tierexperten untersucht Packham, wie diese cleveren Kreaturen ihre Fähigkeiten nutzen, um sich an ihre Umwelt anzupassen – oder sie zu überlisten.
Jede einstündige Folge widmet sich einer spezifischen Fähigkeit: von sozialen Netzwerken unter Tieren über den Bau eigener Lebensräume bis hin zu meisterhaften Kommunikatoren.
Tierische Intelligenz neu denken
„Es wird viele Überraschungen geben“, verspricht Packham. „Es gibt etliche Wow-Momente.“
„Diese Geschichten werden die Zuschauer innehalten lassen und zwingen, ihre Sicht auf die Intelligenz anderer Tiere grundlegend zu überdenken.“
Die Serie beleuchtet bekannte Tiergenies sowie aktuelle Forschungsergebnisse.
„Wir haben bekannte Themen aktualisiert, aber vor allem frische wissenschaftliche Erkenntnisse integriert. Dank technologischer Fortschritte können Forscher nun Verhaltensweisen analysieren, die zuvor nur vermutet wurden.“
„Moderne Technik ermöglicht Beweise, wo wir früher nur Anhaltspunkte hatten.“
Hinterhältige Spezies

„Die ungewöhnlichste Taktik? Der trauernde Tintenfisch“, schwärmt Packham. „Er tarnt die Hälfte seines Körpers als Weibchen, um an einem Rivalen vorbeizuschleichen – purer Schwindel!“
„Wir lieben Tricks, sei es bei Kartenkünstlern oder Zauberern. Dieser Tintenfisch ahmt das Weibchen perfekt nach, nutzt seine Farbänderung, um sich einzuschleichen, und paart sich dann. Absolut brillant und frech!“
Bekannte Gesichter

„Nicht jeder kennt den Fangschreckenkrebs, aber Ameisen oder Haushunde begegnen wir täglich – und sie sind erstaunlich schlau.“
Das intelligenteste Tier der Serie? Für Packham der Rabe.
„Vor einer neuen Herausforderung brauchte er beim ersten Mal 1:15 Minuten, beim zweiten Mal 45 Sekunden – in unserer Serienaufnahme.“

„Ungedreht löste er es danach in 15 Sekunden – und optimierte sich selbst. Live zu sehen, wie er lernt, war atemberaubend.“
„Ich kenne Bran, diesen Raben, seit Jahren. Er hat schon meinen alten Pudel in puncto Intelligenz übertroffen – und tat es wieder.“
Schönheit und Verstand
„Ästhetisch top: Der Pfeilgiftfrosch ist unübertroffen schön – zart und farbenprächtig zugleich.“

„Der Rabe begeisterte, und ich durfte Baktrianerkamele reiten. Ihr Duft ist einzigartig – selbst nach dem Bad. Spektakulär war definitiv der Pfeilgiftfrosch.“
Kleine Lehrer

Erdmännchen vermitteln Jungtieren essenzielle Skills wie das Jagen von Skorpionen – Wissen, das über Generationen weitergegeben wird.
Tierarchitekten

Von Biberdämmen bis zu honigbienentypischen Waben: Viele Arten sind Meisterbaumeister.

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