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Super Pink Moon 2020: So beobachten Sie den größten und hellsten Vollmond am 8. April

Bereiten Sie Ihr Fernglas vor: Der Vollmond am 8. April 2020 wird der größte und hellste des Jahres sein. Als erfahrene Astronomen wissen wir, dass dies eine einzigartige Gelegenheit bietet, unsere nächtliche Himmelskugel zu erkunden.

Dieser "Supermond" erscheint nicht wirklich rosa – der Name leitet sich von der Frühlingsblüte der rosa Phlox-Blüten in den USA ab, die den April-Vollmond traditionell begleiten.

Nutzen Sie die Chance, die faszinierende Oberfläche unseres Mondes detailliert zu betrachten. Unser Team von Astronomen teilt bewährte Tipps für optimale Beobachtungen.

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Ein Vollmond-Supermond tritt auf, wenn der Vollmond am erdnächsten Punkt der Mondbahn (Perigäum, innerhalb von 90 Prozent davon) steht. Der April-Supermond befindet sich nur 357.035 km (221.851 Meilen) von der Erde entfernt – im Vergleich zur durchschnittlichen Entfernung von 384.400 km (238.855 Meilen).

Supermonde wirken bis zu 14 Prozent größer und 30 Prozent heller als ein normaler Vollmond. Verpassen Sie ihn nicht: Am 7. Mai 2020 folgt der nächste. Technisch kann auch ein Neumond ein Supermond sein, doch diese bleiben unsichtbar.

Super Pink Moon 2020: So beobachten Sie den größten und hellsten Vollmond am 8. April

Die beste Beobachtungszeit ist nicht die Vollmondnacht selbst, da der Mond dann zu hell ist. Wählen Sie stattdessen eine Nacht zwei bis drei Tage davor oder danach für maximale Detailsichtbarkeit.

Mit einem Fernglas erkennen Sie am einfachsten die Mondkrater – besonders die jüngeren, die heller erscheinen.

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Von der nördlichen Hemisphäre aus sehen Sie direkt links der Mondmitte den großen, hellen Copernicus-Krater (93 km breit, ca. 800 Millionen Jahre alt – jung für Mondstandards).

Die Symmetrielinie senkrecht durch die Mondscheibe markiert approximativ den Apollo-11-Landeplatz im Meer der Ruhe auf der Rückseite. Beachten Sie: Vom Süden aus steht der Mond "auf dem Kopf".

Suchen Sie weiter: Links von Copernicus liegt Aristarchus, unten der riesige Tycho-Krater. Jeder Krater zeugt vom jahrmillionenlangen Meteoritenbombardement.