Das Hubble-Weltraumteleskop startete seine wegweisenden Beobachtungen mit der Spiralgalaxie M81 – der ersten von vielen Galaxien, die zur Messung der Expansionsrate des Universums und damit seines Alters genutzt wurden.
„Vor dem Start von Hubble gab es eine hitzige Debatte darüber, ob das Universum 10 oder 20 Milliarden Jahre alt war“, erklärt Prof. Wendy Freedman, renommierte Astronomin an der University of Chicago.
Freedman und ihr Team maßen veränderliche Cepheiden-Sterne – pulsierende Giganten, deren Helligkeit über Tage bis Monate schwankt. Die Beziehung zwischen Pulsationsperiode und intrinsischer Helligkeit erlaubt eine genaue Entfernungsschätzung dieser Sterne.
Cepheiden gelten als Goldstandard für Entfernungsbestimmungen in Galaxien und die Kalibrierung der kosmischen Expansionsrate. Dank Hubbles hoher Auflösung identifizierten die Forscher über 800 Cepheiden in 24 nahen Galaxien.
Die Ergebnisse des Hubble-Teleskops lieferten den entscheidenden Beweis: Das Universum ist 13,8 Milliarden Jahre alt.
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