Das innovative Startup Space Perspective aus Florida plant, Passagiere mit einem hochmodernen Ballon von der Erdoberfläche in Alaska direkt in die Stratosphäre zu entführen.
Der Startort soll der Pacific Spaceport Complex auf der Insel Kodiak vor der Küste Alaskas sein, einer der zukünftigen Hotspots für suborbitale Flüge mit dem Raumschiff Neptune.
Erfahrene Piloten steuern die Ballonfahrt: Acht Passagiere reisen in einer pressurisierten Kapsel, die unter einem riesigen Wasserstoffballon – so groß wie ein Fußballstadion – hängt.
Jede sechsstündige Reise kostet schätzungsweise 125.000 USD (ca. 100.000 GBP) pro Passagier – ein exklusives Erlebnis der Spitzenklasse.

Mark Lester, CEO von Alaska Aerospace, betont: "In wenigen Jahren starten hier Hochflüge nach Kodiak. Das wird den Tourismus in Alaska ankurbeln."
"Menschen aus aller Welt werden nach Alaska strömen, um die Nordlichter vom Rand des Weltalls aus zu bestaunen", so Lester.
Alaska Aerospace und Space Perspective testen den Spaceport-Betrieb, verfeinern Prozesse und sichern FAA-Raumfahrtlizenzen.
Space Perspective startet nächstes Jahr einen unbemannten Testflug von der NASA Shuttle Landing Facility im Kennedy Space Center, Florida.
Die Passagiere steigen in zwei Stunden auf rund 30 km Höhe auf. Oben können sie live in sozialen Medien posten oder Daten streamen.

"Neptune sinkt dann kontrolliert zwei Stunden ab, landet im Meer, wo ein Schiff Kapsel, Ballon und Passagiere aufnimmt", erklärt Alaska Aerospace.
Die Bergung erfolgt je nach Windmustern in den Gewässern um Kodiak oder die Aleuten-Inselkette im Südwesten Alaskas.
Das Ballon-Design basiert auf bewährter NASA-Technologie, die seit Jahrzehnten große Forschungsteleskope in die Stratosphäre trägt, wie Space Perspective hervorhält.