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Internationale Raumstation sichten: So finden Sie die ISS am Nachthimmel

Jeden Tag umkreisen bis zu sechs Astronauten die Erde in rund 400 km Höhe in einem der fortschrittlichsten Wissenschaftslabore der Menschheit. Die Internationale Raumstation (ISS) ist der größte künstliche Satellit unseres Planeten und reflektiert das Sonnenlicht so intensiv, dass sie nach Sonne und Mond das hellste Objekt am Himmel darstellt.

Die ISS mit bloßem Auge zu beobachten, zählt zu den faszinierendsten Erlebnissen in der Amateurastronomie – vorausgesetzt, Sie wissen, wann und wo Sie hinschauen müssen. Mit einer Geschwindigkeit von etwa 28.000 km/h rast sie alle 90 Minuten einmal um die Erde und durchquert den Himmel in sechs Minuten oder weniger. Im Vergleich: Verkehrsflugzeuge fliegen nur mit rund 900 km/h.

Sichtbarkeiten variieren von einmal im Monat bis mehrmals wöchentlich, je nach Umlaufbahn und Jahreszeit. Im Sommer auf der Nordhalbkugel bleibt die ISS dank ausreichend Sonnenlicht jede Nacht sichtbar. Außerhalb dieser Periode sind beste Bedingungen bei Sonnenaufgang oder -untergang gegeben, wenn der Himmel dunkel genug ist, die Station aber noch beleuchtet wird.

Erkennen Sie die ISS an einem hellen, weißen Lichtpunkt, der rasch über den Himmel zieht. Im Gegensatz zu Flugzeugen blinkt er nicht und zeigt keine roten Lichter.

Um genaue Vorhersagen für Ihren Standort zu erhalten, nutzen Sie die NASA-Seite Spot the Station. Geben Sie einfach Ihren Ort ein – Sie bekommen Zeit, Dauer und Richtung der Überflüge.

Melden Sie sich für Benachrichtigungen an, die 12 Stunden im Voraus eintreffen. In städtischen Gebieten wählen Sie Vorhersagen mit einer maximalen Höhe von mindestens 40°, um Hindernisse zu vermeiden.

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