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Dr. Kathy Sullivan: Warum die erste Mars-Crew eine Frau braucht – Einblick von einer Weltraum-Pionierin

Sind Sie ein neugieriger Entdecker? Dann sollten Sie Dr. Kathy Sullivan genau zuhören.

Als erste US-Amerikanerin im All, Mit-Einsatzlerin des Hubble-Weltraumteleskops, erste Frau im Marianengraben, pensionierte Captain der US Navy, erfahrene Geologin und ehemalige Leiterin der NOAA hat sie einen beeindruckenden Werdegang.

Dr. Kathy Sullivan: Warum die erste Mars-Crew eine Frau braucht – Einblick von einer Weltraum-Pionierin

Bei solcher Expertise lohnt jeder ihrer Ratschlag. Vor dem Start von Legos neuem Discovery-Shuttle – das echte flog sie 1990 mit Hubble – sprachen wir mit ihr über die Zukunft der Raumfahrt, die Rolle von Vielfalt und warum eine Frau als Erste auf dem Mars inspirierend wäre.

(Hören Sie mehr in unserem Podcast zu ihrem historischen Weltraumspaziergang.)

Am 12. April feiert die NASA 40 Jahre Space Shuttle (Columbia, 1981). Warum faszinierte das Programm so?

Das einzigartige Design war entscheidend: Start wie eine Rakete, Landung wie ein Flugzeug. Es verband Vertraute mit Exotischem.

Noch wichtiger: Es brachte Vielfalt – junge Menschen, Frauen, Menschen of Color ins All.

Die ESA sucht Astronauten, besonders Frauen. Warum ist Vielfalt in der Raumfahrt essenziell?

Zwei Gründe: Praktisch fördert sie Kreativität. Homogene Gruppen haben Scheuklappen; Vielfalt bringt Querdenken.

Zudem: Wenn wir für die Menschheit forschen, muss die ganze Menschheit vertreten sein.

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Was hieße es, wenn die Erste auf dem Mars eine Frau wäre?

Für Millionen Mädchen ein Vorbild, das Selbstvertrauen schenkt und Eltern inspiriert. Praktisch verbessert Vielfalt jede Crew – Physik ändert sich nicht, aber Perspektiven schon.

Rat für angehende Astronauten?

Studieren Sie Naturwissenschaften, Mathe, Technik – wie im Fitnessstudio trainieren, nicht weglaufen. Diese Skills öffnen Türen, egal ob Anwalt, Politiker oder Wissenschaftler.

Raumfahrt braucht Kreative, die Probleme lösen, wie in The Martian.

James Webb startet bald als Hubble-Nachfolger. Fackelwechsel?

Hubble war spektakulär, übertraf Erwartungen bei weitem und wurde im Alter produktiver. James Webb geht tiefer ins Infrarot – neue Einsichten zu denselben Objekten.

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Wo die größten Entdeckungen: Weltraum oder Ozean?

Im Ozean: Er bindet 40 % CO2, Plankton liefert 50 % unseres Sauerstoffs.

Mars und Venus helfen, Erds Klimageschichte zu verstehen – und Katastrophen zu vermeiden.