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Schlechte Gewohnheiten ablegen: Ist das wissenschaftlich machbar?

Unsere Fähigkeit, neue Fakten und Fertigkeiten zu erlernen, hält ein Leben lang an – bis ins neunte Jahrzehnt und darüber hinaus. Neurowissenschaftliche Studien belegen: Die Neurogenese, also das Wachstum neuer Neuronen, setzt sich lebenslang fort und unterstützt Lernen und Gedächtnisbildung.

Das Erlernen guter Gewohnheiten und das Ablegen schlechter ist im Kern ein Lernprozess. Basierend auf etablierten Erkenntnissen lohnt sich der Versuch definitiv: Mit dem passenden Ansatz haben Sie ausgezeichnete Chancen, gesünder zu essen, mehr Sport zu treiben, weniger Alkohol zu trinken oder qualitativ hochwertiger zu entspannen.

Ein bewährter Ansatz: Identifizieren Sie Auslöser für schlechte Gewohnheiten und ersetzen Sie sie durch positive Alternativen, die ähnliche Bedürfnisse stillen. Ändern Sie Routinen, um Auslöser zu meiden. Oder nutzen Sie spezifische „Wenn-Dann“-Pläne, wie: „Wenn es 15 Uhr ist, dann mache ich einen flotten Spaziergang.“