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Subhadra Das: Die Rolle der Wissenschaft in der Geschichte des Rassismus

Vor nicht allzu langer Zeit untersuchten englische Wissenschaftler angebliche Unterschiede zwischen Menschenrassen und stuften bestimmte Ethnien als 'besser' oder 'schlechter' ein – natürlich mit weißen Europäern an der Spitze.

Im 19. Jahrhundert ging der Anthropologe und Statistiker Francis Galton weiter und prägte den Begriff 'Eugenik': die Idee, dass die Wissenschaft die Menschheit verbessern könne, indem sie 'gute' Gene fördert und 'schlechte' unterdrückt.

Diese viktorianischen Konzepte wurden von der Wissenschaftsgemeinde längst widerlegt. Dennoch greifen einige in der Gesellschaft auf Rassenwissenschaft zurück, um Vorurteile und Rassismus zu rechtfertigen.

Subhadra Das, mit acht Jahren Erfahrung als Kuratorin für Wissenschaftssammlungen am University College London (UCL) und Expertin für die Geschichte wissenschaftlichen Rassismus und Eugenik, beleuchtet diese Themen.

Sie erklärt, wie Galtons Ideen in der viktorianischen Gesellschaft Wurzeln schlugen, und warum ein Verständnis dieser rassistischen Wissenschaftsgeschichte essenziell für Fortschritt ist.

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