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Warum Sie ein Niesen nie unterdrücken sollten: Die lebensbedrohlichen Risiken

Aaaaachoo! Niesen, medizinisch Sternutation genannt, ist ein reflexartiges, schnelles Ausstoßen von Luft aus der Lunge durch Nase und Mund. Beim Einatmen vor dem Niesen steigt der Druck in der Brust, beim kräftigen Ausatmen sinkt er abrupt wieder.

Diese plötzliche Druckänderung verursacht eine kurzfristige Verlangsamung der Herzfrequenz, die sich jedoch sofort normalisiert. Auch wenn es sich anfühlt, als hätte das Herz einen Schlag ausgesetzt – es schlägt ununterbrochen weiter.

Niesen ist nützlich: Es reinigt die Atemwege von Reizstoffen wie Pollen oder Staub. Das Unterdrücken durch Anhalten des Atems oder Zuhalten der Nase birgt jedoch erhebliche Gefahren.

Eine Computersimulation zeigt, dass der Druck in den Atemwegen dabei bis zum 24-Fachen eines normalen Niesens ansteigen kann. Mögliche Folgen reichen von harmlosen Verletzungen wie einem Trommelfellriss oder geplatzten Nasengefäßen bis zu lebensbedrohlichen Schäden wie dem Platzen eines Gehirnaneurysmas oder dem Eindringen von Luft ins Zwerchfell, was zum Lungenkollaps führt.

Merken Sie sich: Niesen Sie frei, aber bedeckt. Die austretenden Tröpfchen und Keime erreichen Geschwindigkeiten bis zu 160 km/h (100 mph) – schützen Sie immer Nase und Mund!