Primzahlen, die nur durch 1 und sich selbst teilbar sind, bilden die unverzichtbaren Bausteine aller ganzen Zahlen. Dennoch gibt es keine universelle Formel, um sie systematisch zu erzeugen. Eine der bekanntesten Näherungen ist N + N + 41, die für jeden Wert von N von 0 bis 39 Primzahlen liefert – beeindruckend, doch angesichts der unendlichen Vielfalt an Primzahlen nur ein kleiner Fortschritt.
Dieses Versagen nährte lange die Annahme, Primzahlen müssten zufällig verteilt sein. Doch 2016 entdeckte ein Team von Mathematikern der Stanford University ein verborgenes Muster: Bei Primzahlen, die auf 1 enden, folgt seltener eine weitere 1, als es bei purer Zufälligkeit zu erwarten wäre.