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Legasthenie in japanischen und chinesischen Schriftsystemen: Wissenschaftliche Fakten

Chinesische Schriftzeichen stehen für ganze Silben, im Gegensatz zu westlichen Sprachen, die Buchstaben nutzen, um Phoneme – die kleinsten Lautbausteine einer Silbe – wiederzugeben. Das Japanische kombiniert hingegen Elemente beider Systeme durch verschiedene Zeichensätze.

Bei chinesischsprachigen Personen tritt Legasthenie seltener auf, existiert jedoch unzweifelhaft. Eine Studie der Universität Hongkong von 2004 nutzte MRT-Scans, um zu belegen, dass bei Chinesischsprechern andere Gehirnregionen betroffen sind als bei Englischsprechern. Dies unterstreicht, dass Legasthenie keine einheitliche Störung darstellt – es gibt Fälle, in denen Betroffene in einer Sprache leseschwach sind, in einer anderen jedoch nicht.